Test von Einsatzszenarien mit UAS von der Feuerwehr im Grenzraum (TEUG)

Projektpartner BTU Cottbus-Senftenberg und Wydział Mechaniczny Uniwersytetu Zielonogórskiego 

Das Projekt wird unter der Federführung der BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Industrielle Informationstechnik, in Kooperation mit Wydział Mechaniczny Uniwersytetu Zielonogórskiego in der Euroregion Spree-Neiße-Bober durchgefürht werden. Die Projektinhalte bauen auf dem Projekt Grenzüberschreitender Einsatz von Unbemannten Flugsystemen bei der Feuerwehr (GEvUFF) auf. 

Im Rahmen des Projektvorhabens TEUG ist es geplant, sowohl in Zielona Gora als auch in Cottbus für die Feuerwehr jeweils ein UAS für 6 Monate anzumieten. Die damit verfolgten Ziele belaufen sich auf die Erprobung spezifischer Einsatzszenarien, die Bekanntmachung der Einsatzkräfte mit dem Einsatzmittel sowie das Sammeln erster Erfahrungen im Einsatzgeschehen, die aus dem UAS-Einsatz hervorgehen. Neben dem direkten Inforationsaustausch sollen diese neue Impulse zum Einsatz von UAS in der Euroregion erbringen. Geplant sind Erfahrungsaustausche zu Beginn und in der Mitte der Projektlaufzeit, sodass die dort erlangten Kenntnisse noch in den Projektablauf einfließen können.

 

MoDiSeM

CURPAS als Netzwerkpartner

Das Netzwerk MoDiSeM wird sich weiterhin fünf Schwerpunkten im Bereich Mobilität widmen: Erweiterung des Einsatzes fahrerloser Transportsysteme im nichtöffentlichen bzw. halböffentlichen Raum, Entwicklung neuer mobiler automatischer Services ebenfalls für diese Räume, Forcierung der Schaffung von Infrastrukturen (elektrisches Aufladen, sichere Aufbewahrung, Kommunikation) für den Einsatz elektrisch betriebener Kleinstfahrzeuge sowohl im öffentlichen als auch nichtöffentlichen Raum, Automatisierung neuartiger Dienstleistungen mittels UAV (Unmanned Air Vehicles), insbesondere auch in Kooperation mit (terrestrischen) Fahrzeugen, z. B. im Bereich der Brandbekämpfung, sowie Unterstützung der Mobilität von Menschen mit Bewegungseinschränkungen (Innovationen im Bereich der Prothetik sowie bei Alltagsgeräten wie Rollstühlen und Rollatoren). Der Breite dieses Themenspektrums entspricht die interdisziplinäre Zusammensetzung des Netzwerkes mit weiterhin großem Potenzial für Cross Innovations. Auch strukturell ist das Netzwerk heterogen aufgebaut, zwar dominieren KMU mit langjährigem Wirken am Markt, aber auch Start-ups und Spin-offs konnten bereits in Phase 1 willkommen geheißen werden. Darüber hinaus sind große Institutionen aus den Bereichen Forschung, Lehre, Soziales vertreten. Wie schon in Phase 1 wird das Netzwerk gerade auch zu so kontroversen diskutierten Techniken wie autonome Fahrzeuge und UAVs umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit organisieren und durchführen. Dazu gehören nicht nur Fachtagungen und Veranstaltungen zur Forcierung des Transfers von FuE-Ergebnissen, sondern auch Bürgerforen.


GEvUFF

CURPAS als Projekt Partner

Im Rahmen des Interreg VA Projektes "Grenzüberschreitender Einsatz von Unbemannten Flugsystemen bei der Feuerwehr (GEvUFF)" der BTU Cottbus-Senftenberg - Lehrstuhl Industrielle Informationstechnik in Kooperation mit Wydział Mechaniczny Uniwersytetu Zielonogórskiego in der Euroregion Spree-Neiße-Bober soll der Einsatz von UAV (auch Drohnen genannt) im Bereich von Feuerwehreinsätzen geprüft werden. 
Die Feuerwehren verfügen über diverse technische Möglichkeiten, die es erlauben, im Einsatzfall schnell und kompetent Hilfe zu leisten. Der Einsatz von UAV ist ein relativ neues Feld. Im Rahmen des Projektes soll mit der Hilfe von internen und externen Partnern ermittelt werden, wo und in welchen Situationen bei einem Feuerwehreinsatz in der Euroregion Spree-Neiße Bober und hier insbesondere im grenznahen Raum der Einsatz von UAV eine hilfreiche Ergänzung darstellen kann. In insgesamt vier Workshops (Auftaktworkshop - Information und Termine siehe unten, Workshop Recht, Workshop Technik und Abschlussworkshop) wird mit Fachexperten über technische Anforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und potenzielle Einsatzszenarien diskutiert. 

Das Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie Kleinprojektefonds wird sich im ersten Schritt mit der Erfassung der Ist-Situation beschäftigen - hierzu sind Expertenworkshops mit Akteuren der Feuerwehr und der Universitäten BTU-Cottbus-Senftenberg und Zielona Góra geplant. In diesen Expertenworkshops ist die Erfassung der Ist-Situation das Ziel. Hierzu zählen insbesondere:

  • Erfassung der rechtlichen Rahmenbedingungen in den beiden Ländern
  • Erfassung der möglichen Bedarfe zum Einsatz von RPAS
  • Vergleich der Qualifizierungsanforderungen an die Piloten
  • Definition der Einsatzszenarien in denen der Einsatz von RPAS hilfreich erscheint
  • Entwicklung von mittel- und langfristigen Zielstellungen zur Integration von UAV in den "Feuerwehralltag"

Angesprochen werden im Rahmen der Workshops Akteure aus dem Bereich öffentliche Hand und Feuerwehr. Als Referenten fragen die Projektdurchführenden Universitäten Fachexperten aus Deutschland und Polen an.